Skunks

Das Leben unter Kobolden


 

Wenn euch etwas interessiert, dann klickt einfach auf das Wort in folgender Liste und ihr gelangt zum jeweiligem Thema:

 

Was ist ein Stinktier; Physische Daten; FarbenLebenserwartung; Das besondere Lüftchen
 

 

 

 

Was ist ein Stinktier

 

Stinktiere oder auch Skunks genannt gehören zur Familie der Stinktiere (mephitidae). Diese Familie beherbergt 4 Gattungen mit 12 Arten.

Unser stinkender Mitbewohner gehört zu der Gattung mephitis und der Art Streifenskunk (mephitis mephitis).

Mephitis bedeutet übersetzt "schädliche Ausdünstung", wobei wir schon beim Thema wären. Stinktiere besitzen 2 grosse Analdrüsen an ihrem After, die weder nach Veilchen noch nach Rosen duften. Diese dienen einzig und allein ihrer Selbstverteidigung und werden im äussersten Notfall eingesetzt.

Es ist verboten die Drüsen ohne medizinischen Grund zu entfernen. Missachtung des Tierschutzgesetz kann im dümmsten Falle eine hohe Geldstrafen sowie eine Beschlagnahmung der Tiere mit anschliessendem Haltungsverbot mit sich ziehen.

 

 

 

 Physische Daten

 

Stinktiere werden nicht grösser als eine Katze, ausser man überfüttert diese. Im Schnitt bringen Fähen (weibliches Stinktier) 2-4 kg und Rüden (männliches Stinktier) 2.5-5 kg auf die Waage.

Stinktiere werden zwischen 30 und 46 cm lang, der Schwanz beträgt zusätzlich 20-30 cm. Wenn ein Stinktier, welches in Aussenhaltung lebt mal 2-3 kg auf die Waage bringt, dann ist es nicht schlimm. Die Fettschicht isoliert das Tier und wird im Herbst ganz von alleine angefuttert. Im Frühjahr sollte es aber wieder das normale Gewicht erreichen.

Jede Pfote besitzt 5 nicht einziehbare Krallen. Mit diesen können sie nach Nahrung graben oder sich eigene Baue graben. Ihr Gebiss ist mit 34 kräftigen Zähnen ausgestattet die dem festhalten und zermahlen der Nahrung dient.

 

 

Stinktiere riechen viel besser als sie sehen können. Ihr Gehör ist sehr fein. Natürlich hören Stinktiere nur das, was sie wirklich hören wollen. Ein "Nein" wird ignoriert, der sich öffnende Kühlschrank wird sofort wahrgenommen.

Stinktiere können viele verschiedene Laute von sich geben, vom ernergischem Gekreische, bis hin zum friedlich vor sich hingrummeln ist alles dabei. Lustig sind die zwitschernden Laute, die einem Vogel sehr ähneln.

 

 

 

Farben

 

Stinktiere gibt es in vielen verschiedenen Farben. In freier Wildbahn wirst du aber meist nur die typische schwarz-weiss Färbung oder ein komplett weisses Tier zu Gesicht bekommen. Alle anderen Farben sind durch Einkreuzungen und Inzuchtsverpaarungen entstanden.

 

Von links nach rechts: Black, Smoke, Lavender, White

  

 

Von links nach rechts: Apricot, Champagner, Chocolate

  

 

 

Stinktiere werden nicht nur nach Farben unterschieden sondern auch nach Mustern:

 

Classic: 

2 weisse Streifen führen vom Kopf bis zum Schwanzansatz über den Rücken des Tieres. Die Fellfarbe kann variieren.

 

 

Chip:

Das Stinktier besitzt an allen 4 Beinen weisse Abzeichen. 

 

 

Swirl:

An den Flanken und an den Seiten zusätzliche weisse Streifen, die wie eine Verzierung aussehen.

Foto wird noch gesucht

 

 

Silverback:

Der Rücken und der Schwanz sind komplett weiss.

 

 

White on White:

Im weissen Fell erkennt man die weissen Streifen. Das legt an der unterschiedlichen Struktur der Haare.

Foto wird noch gesucht

 

 

Dark eyed white:

Weisses Stinktier mit dunklen Augen. 

Foto wird noch gesucht

 

 

Red eyed white (Albino):

Weisses Fell mit roten Augen.

 

 

Black:

Das Stinktier ist komplett schwarz.

 

 

Star:

Das Stinktier besitzt nur eine weisse Haube, eine Blesse und meist eine weisse Schwanzspitze.

 

 

Falling Star:

Blesse, Haube und Schwanzspitze sind weiss, zudem führen 2 weisse Streifen vom Kopf bis zu den Schulterblättern.

 

 

 

Lebenserwartung

 

Wenn man ungünstige Fälle wie Unfall, Vergiftung, falsche Fütterung etc. weglässt, dann können Stinktiere im Schnitt 8-12 Jahre alt werden, obwohl 12 Jahre als sehr alt gelten. In freier Wildbahn hingegen können Sie bis zu 6 Jahre alt werden, was für solch ein Tier ein stattliches Alter ist, wenn man bedenkt, dass gerade mal nur 10 % das dritte Lebensjahr erreichen.

 

 

Das besondere Lüftchen

 

Jedes Böhnchen ein Tönchen. Bei Stinktieren ist es anders. Jeder Schmerz ein kleiner Scherz, jede Anwendung von Gewalt wird hart bestraft. Stinktiere setzen ihre berüchtigte Analdrüse nur im Notfall und unter Todesangst ein. Natürlich kann etwas Drüsensekret verloren gehen, wenn das Tier krampft oder starke Schmerzen hat.

Stinktiere sind in der Lage ihr Drüsensekret genau zu dosieren und anzuwenden. Dabei haben sie 2 Arten enwtickelt, um ihr Sekret preiszugeben. Einmal per Strahl, der gezielt eingesetzt werden kann und dann noch der Nebel, der alles einschüchtert, was sich in der Nähe aufhält.

Das Sekret riecht sehr unappetitlich und beissend, reizt die Atemwege, funktioniert wie Tränengas und kann sogar bei Augenkontakt zur kurzzeitigen Erblindung führen und wenn es gut läuft, kann man sich sogar für die nächsten 3- 4 Wochen beurlauben lassen.

 

Wurde man versehentlich getroffen, dann hilft Ketschup überhaupt nicht. Weg mit diesem Märchen, greifen wir zu drastischeren Sachen:

Entweder dieses: 1 Liter 3% Wasserstoffperoxid, 1/4 Tasse Backpulver und 2 Teelöffel Spülmittel

Oder: Kleidersack auf und weg damit.

 

 

 

 

 

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!